Gefährlich für Aarwangen und für die umliegenden ortschaften!

Mit der neuen Strasse kann zu wenig in die Verbesserung der Verkehrssicherheit innerorts investiert werden und es entstehen neue Umfallschwerpunkte. Durch die erhoffte Verkehrsreduktion wird ausserdem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zunehmen, was tendenziell zu schwereren Unfällen führt, vor allem da im Projekt kein Budget für notwendige Massnahmen bei der Ortsdurchfahrt Aarwangen vorhanden ist. Am schlimmsten aber ist die absehbare Verlagerung der Probleme in die umliegenden Gemeinden Thunstetten, Bützberg und Langenthal. Velofahrende müssen dort mit einer deutlichen Verschärfung der Situation an heute schon neuralgischen Punkten wie den Kreiseln rechnen.

 

Eine rasche Verbesserung der Sicherheit für Langsamverkehr und Schulkinder ist mit dem Bau einer Umfahrung ebenfalls nicht möglich, da diese erst in 10 bis 15 Jahren in Betrieb genommen würde! Wir haben - wie die Aarwangener Bevölkerung in einer Gemeindeinitiative - den Bau einer Fussgänger- und Velobrücke gefordert. Diese rasch realisierbare Verbesserung der Sicherheit wurde von der Aarwangener Gemeindeversammlung auf Vorschlag des Gemeinderates aber abgelehnt und auch vom Kanton in der «Null+» Variante nicht eingeplant. Absolut unverständlich! Oder ist die Sicherheit doch kein so grosses Problem?

 

Es fahren viele Lastwagen durch Aarwangen, aber auch sehr viele Lastwagen, die nicht nach Aarwangen gehören! Es sind LKW's, die eine Abkürzung fahren über Reiden - Pfaffnau - Langenthal/Roggwil - Aarwangen - Niederbipp (und umgekehrt), um so einige LSVA-Kilometer einzusparen und dem stauanfälligen Autobahnabschnitt Rothrist–Gunzgen–Egerkingen auszuweichen. Diese LKW gehören auf die Autobahn, nicht nach Aarwangen, Roggwil und Pfaffnau! Für Oberaargauer Transporteure gibt es schon heute genügend gute Möglichkeiten, um auf die Autobahn zu gelangen. Neben Niederbipp und Wangen a. d. Aare liegen auch die Autobahnanschlüsse in Kirchberg, Rothrist und Reiden sehr günstig.